Über unsere Arbeitsweise

Terminvereinbarung

Bitte vereinbaren Sie vor jedem Besuch einen Termin! Das erspart Ihnen längere Wartezeiten und ist für unsere Patienten sehr viel angenehmer, weil sie gelassener und ruhiger sind. Manchmal kann sich der normale Ablauf durch einen dringend behandlungsbedürftigen Notfall einmal verschieben. Sie können dann entscheiden, ob Sie die längere Wartezeit in Kauf nehmen oder lieber einen neuen Termin vereinbaren möchten.

 

Ablauf einer Untersuchung

Die meisten Patienten lassen sich ohne größere Probleme untersuchen, wenn sie von den ihnen vertrauten Personen gehalten oder „bekuschelt“ werden. Gerade Katzen lassen sich - freiheitsliebend wie sie sind - erstaunlich viel gefallen, wenn sie einfach auf dem Tisch sitzen dürfen ohne fixiert zu werden. Meist reicht es aus, wenn Sie als Bezugsperson den Kopf streicheln, dann werden sogar Spritzen problemlos toleriert. Nur bei extrem ängstlichen oder aggressiven Tieren können „Zwangsmaßnahmen“ wie Lederhandschuhe oder Maulkörbe notwendig werden.

Bitte teilen Sie uns vor einer Untersuchung mit, was Ihr Tier gar nicht mag, damit wir uns darauf einstellen können. Wir versuchen, mit Zärtlichkeit und Ruhe auf unsere Patienten einzugehen, um den Besuch bei uns so stressfrei wie irgend möglich zu gestalten.

Nachdem Sie uns Ihre Beobachtungen geschildert haben, untersuchen wir den Patienten eingehend. Wenn die Inspektion mit den „5 Sinnen“ nicht ausreicht, um eine Diagnose stellen zu können, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welche weiterführenden Untersuchungen, wie Blutentnahme, Röntgen oder Ultraschall, in Sonderfällen auch Endoskopie oder CT, sofort oder später durchgeführt werden sollen.

Grundsätzlich möchten wir den Patienten mit sowenig Diagnostik wie möglich und nur soviel Therapie wie nötig belasten.

 

Stationäre Behandlung

Zu einem stationären Aufenthalt raten wir Ihnen nur in Ausnahmefällen. Das erkrankte Tier versteht nicht, warum seine „Leute“ es verlassen und sein Lebenswille, der maßgeblich wichtig für die Genesung ist, wird dadurch oft merklich geschwächt. In der Krankenstation ist es unglücklich und ängstlich, was die objektive Einschätzung, wie es ihm geht, deutlich erschwert. Zu beurteilen, ob ein Patient wegen seines schlechten Zustands oder nur aus Heimweh nicht frißt, ist fast unmöglich.

Lieber suchen wir daher zusammen mit Ihnen einen Weg, wie Sie Medikamente oder Infusionen daheim verabreichen können oder alternativ mehrmals zu uns kommen. In der gewohnten Umgebung bekommt Ihr Sorgenkind die nötige Zuwendung, wird schneller gesund und Veränderungen des Befindens sind daheim leichter und sicherer zu erkennen als in fremder Umgebung.